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Camilla Nicklaus-Maurer

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Scorned as a lower sense for too long the sense of smell only slowly emerges as a subject of art. The topic of smell demands great respect from researchers and artists: „More than any other sense, the sense of smell affects feelings and moods. Fragran- ces act practically unfiltered on the brain and can manipulate it masterfully. If the sense of smell fails, the world becomes gray and dangerous. How smells are converted into patterns of neural activity, thereby creating the odor world in the brain, is as fascinating a question as the question,"* how all these new discoveries affect the
art world of the 21st century.
Maybe the book „Dig in! Scent and Art“ gets you on the right track – just follow your nose!





p.5 Editor´s Foreword
p.7 Function of smell
p.13 History of smell
p.17 Dinner is served! 13 courses smell Art
p.49 The "Art" of Smell in the 20th Century
p.53 Olfactory "Technology" as the Precondition for new Art Concepts
p.55 Musical Vocabulary for Olfaction
p.55 Abstract Vocabulary for Olfaction
p.57 Botanical Vocabulary for Olfaction
p.57 Perfume Vocabulary for Olfaction
p.59 Business Vocabulary for Olfaction
p.61 Art Vocabulary for Olfaction
p.67 The "Art" of Smell in the 21st Century
p.81 Smell in other works by C. N.-M.
p.88 Bibliography
p.91 cv
p.92 imprint



Camilla Nicklaus-Maurer
Geb. 25.10.1983 in Garmisch-Partenkirchen
2004 Abitur
2005 künstlerisches Praktikum in Glasgestaltung und Fotografie
2007-11 studentische Hilfskraft in der Werkstätte für Kunststoff an der AdBK

Olfaktorik / olfactoric    Objekt    Installation

2005-07 Studium experimenteller Bildhauerei mit dem Schwerpunkt Papier und recycelte Materialien bei Prof. Andreas von Weizsäcker

2007-09 Studium Skulptur, Rauminstallation, Konzept bei Prof. Albert Hien

2009-2012 Studium der Bildhauerei bei Prof. Magdalena Jetelová

Lebt und arbeitet in Grainau



2016

Es ist angerichtet! Der Geruch und die Kunst
Dig in! Scent and Art




foto: thomas splett

..."Die Überraschung gelingt immer: "Aha, so riecht das also!", sagt Florentine Kramer an der Station "Bibergeil" mit dem seltenen Duft aus dem Sekret des Bibers. Wenig differenzierbar ist hingegen Hopfenduft, ebenso ein kubanisches Herrenparfum namens "Un-Toque", dessen Flakon die Form einer Handgranate hat. Maiglöckchen und Vanille sind beliebt. Die harzigen Tannennadeln - Landrat Löwl erinnern sie an einen Saunaaufguss - und der Weihrauch haben hohen Wiedererkennungswert. Spätestens an der Station "Feldpost", die Giftgas aus dem Ersten Weltkrieg assoziiert, weicht die Fröhlichkeit der Irritation: "Was ist denn das?" Der Moment des Erschreckens folgt beim Geruch von "I love my sneakers". "Das ist mit Abstand der schlimmste Geruch", sagte der Student Vincent Laenen. Die Sinne werden in dieser Ausstellung extrem gefordert."Riechen ist für das Hirn eine Höchstleistung, ähnlich wie ein Marathonlauf", erklärte der KVD-Vorsitzende Johannes Karl. Für die schwangere Daniela Coutu sind die olfaktorischen Extreme zwischen Duft und Gestank kein Problem. Die Augsburgerin sagt: "Ich bin ein Fan von Camilla Nicklaus-Maurer". Annekathrin Norrmann findet die Ausstellung im Sinne eines erweiterten Kunstbegriff spannend" ...

von Bärbel Schäfer 3. April 2016,SZenario


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/kunst-in-dachau-geist-und-geruch-1.2940915

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/szenario-veilchenduft-und-giftgas-1.2932720

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-kunst-fuer-den-geruchssinn-1.2924356

            

2015

SMELL OF WAR
Material: Front-Postkarte von 1915, geschrieben von bayerischem Soldaten, Motiv: das Ausstellungsgebäude in Poperinge / Belgien, scratch-and-sniff Gaslack
Frontpostcard from 1915, Gasink



http://www.peterdecupere.net/index.php?option=com_content&view=article&catid=1:exhibition-news&id=162:the-smell-of-war

2014
Artenvielfalt
Material: Casoreum ABS 20%

foto: roland althammer

"Camilla Nicklaus-Maurer untersucht in ihrer Arbeit, was Geruch in der Kunst kann, was visuelle Kunst allein nicht kann. Dabei sucht sie Antworten auf Fragen, inwieweit Arbeiten erweitert werden, die auch über diesen Sinn Eindrücke anbieten. Oder inwieweit ortsspezifische Arbeiten durch eine Geruchsmarkierung authentisch(er) werden. Durch Anbringung seines Casoreum (Bibergeil) an den Außenpfosten seiner Grundstücksgrenze markiert der Biber sein Revier. Der Biber ist präsent, obwohl ihn niemand sieht. ´casoreum absolute´(sponsored by Geza Schön) ist eine standortbezogene und olfaktorische Installation auf Zeit. Versteigert wird eine Art Geruchs-Patenschaft in Form eines Glasröhrchens, in dem das Konzept in der original Lösung des Castoreum ABS 20% eingelegt und verschlossen ist."

von Karin Intveen, kunstauktion5 2014, S.48




foto: roland althammer

..."´Wieviel blinden Aktionismus erträgt die Natur noch?´, fragt Camilla Nicklaus-Maurer. Ihre Arbeit ist explizit politisch zu verstehen und dennoch eindringlich schön, ja beinahe romantisch: Das goldschimmernde Gewebe, mit dem sie einige Baumstämme umwickelt hat, ist Rettungsfolie und für sie der letzte Versuch. den sterbenden Wald zu schützen: ´Es muss doch helfen, wenn man sie (die Bäume) in Rettungsfolie einhüllt, schließlich ist diese dafür da um zu retten.´"...

von Katja Sebald Süddeutsche Zeitung 27./28. September 2014


foto:jaksch
Link: http://www.merkur-online.de/lokales/starnberg/landkreis/umwelt-kunst-guelden-vereint-3891351.html

Umwelt un Natur gülden Vereint
..."Naturschutz kann schon Mal missverstanden werden und überborden. Diesem Überborden setzt Camilla Nicklaus-Maurer ein blendendes Denkmal, indem sie eine Baumgruppe in goldene Rettungsfolie wickelte. ´Auf den ersten Blick mag es scheinen als ob sie für die Traumlösung des Naturschutzes ein ebenso starkes wie ästhetisches Symbol gefunden hat`, meinte der Journalis Andreas Bretting in seiner packenden Einführung. ´Bei längerem Nachdenken aber tun sich Zweifel auf, ob diese Art des menschlichen Eingreifens wirklich sinnvoll wäre.´Die Gratwanderung zwischen Sich-Einmischen und der Natur seinen freien Lauf lassen, zwischen Angst und Zutrauen sowie der Tatsache, das auch Menschen lediglich Gäste auf Mutter Erde sind, vereint sich in Wartaweil zu dieser Auseinandersetzung mit der Artenvielfalt."...

von Michéle Kriner Münchner Merkur 22. September 2014



2013-14




Foto: Olomouc Museum of Art
Open call
Material: Video

2013
Aaber: Kosuth who?
Material: 50kg Pfeffer, 1,5t Granit, Definition Pfeffer, Foto Pfefferkorn, Pfeffergeruch/ 50kg pepper, 1,5t granite, definition of pepper, photo peppercorn, (if you move, it smells)




(...) "Vanillin ist wahrscheinlich eine der erfolgreichsten Kopien der Welt. Als billiger Aromastoff hat es die echte Vanille auf den Luxusmarkt verdrängt und steckt nun in fast allem, das verführerisch duften soll. Camilla Nicklaus-Maurer hat drei Kilo Vanilleschoten in einem unzugänglichen Kellerraum ausgelegt, der durch Kernbohrungen im Fußboden mit der Kunsthalle verbunden ist. Geht man auf die Knie und schnuppert an dem Metallgitter, das die Öffnung verbirgt, fühlt man sich wahlweise an Tahiti oder Weihnachtskipferl erinnert. In der Gefängniszelle, für die die Arbeit einst entstand, träumten die Häftlinge wohl eher von der süßen Freiheit." (...)
http://www.taz.de/1/berlin/tazplan-kultur/artikel/?dig=2012%2F12%2F28%2Fa0242&cHash=6bdcd4e871165f0a31189c42b1fc1ceb
VON MARCUS WOELLER 28.Dezember 2012 TAZ

https://www.youtube.com/watch?v=Y39-nF4JE54

2012
Aaber: sweet dreams
Material: 620 frische Vanilleschoten, Vanilleduft /620 vanilla pods, vanilla scented,






DIPLOM: That´s it
Material: Sand, Vogelscheisse, Audio, Hitze, Luftfeuchtigkeit 60%,
/sand, bird shit, audio, heat, humidity 60%




Detail nach 14 Tagen

foto: schleippmann andreas

2011
Genius loci
Material: mein Atem, Münchner Luft, Glas, Korken / my breath, Munich air, glass, cork

foto: katrin petroschkat

7 Sünden / 7 sins
Material: 7 Boxen, 7 Bäume, Audio / 7 boxes, 7 trees, Audio





                              
Nahrung für die Seele / Food for the Soul
Material: Weihrauch, Pfanne, Herdplatte / incense, pan, griddle

                                
Chor / Choir
Material: Silikon / silicone




http://mediathek.kath-akademie-bayern.de/

Preis/ award für den besten Experimentalfilm:
20minmax Filmfestival Ingolstadt

"yo no soy un mosquito"

http://www.kbumm.de/bilder?id=6029
http://www.stattzeitung.in/kultur/5058-praemierung-der-qbestenq
http://www.20minmax.de/2011/program#rolle2


2010

Fever!
Material: 38 Thermometer / 38 thermometer




So riech ich! / I smell!
Material: 100m Papier, Chromatogramm meines Körpergeruchs / 100m paper chromatogram of my body odor



foto: peter reill

o.T.
Material: 200kg Vaseline




It´s all a bout s...mell
Material: Luftballon, Maiglöckchengeruch, Dartpfeile / balloon, lily of the valley scent, darts                                              

                                          
Time
Material: Video, Tonne, Silikon, Plexiglas / video, ton, silicone, Plexiglas

                                          
Un Toque
Material: Foto, Benzin- Flughafengeruchslack / photo, gasoline airport-odor-paint


                                        




L´eau du houblon / hop water
Performance
Material: Postkarte, Hopfenlack / postcard, hops paint

                                      

                                        


„Tapfer ist Camilla Nicklaus-Maurer Tag für Tag unterwegs, um ihre Duft-Postkarten unter die Leute zu bringen. Dabei scheute sie am Samstag auch nicht vor einer Gruppe gestandener „Rocker“ zurück, die sich während einer Hochzeit auf dem Marktplatz versammelt hatte. Immer wieder bittet die 26-Jährige, an der Markierung auf der Karte zu rubbeln und zu raten, um welchen Duft es sich denn handeln könnte. So kommt es mitunter zu den tollsten Assoziationen.“ Harry Bruckmeier, Hallertauer Zeitung 01. Juni 2010
                                      

Rette sich wer kann! (Klassenprojekt) / Every man for himself! (Class project)
Material: Rettungsfolie, Ventilatoren /  rescue film, fans


video unter:
http://www.youtube.com/watch?v=rlUetBVJrJ0



2009
Volare / Fly
Material: PS-Folie, Abdruck / PS film, impression

foto: andreas schleippmann



foto: hanne horn


foto: hanne horn


foto: hanne horn


foto: hanne horn


foto: hanne horn


foto: andreas schleippmann


Do-be-do-be-do
Material: Barriquefass, Rotweinaroma,  Audio, Hocker / oak barrels, red wine flavor, audio, stool

foto: gerd pfeiffer


Revolution!
Material: Foto, Kratzer / photo, scratches

foto: florian wagner


2008


Deformation?                          
Material: Kunststoff, Tannenöle / plastic, pine oils

foto: sabine gistl
„Camilla Nicklaus-Maurer entlarvt das Fehlen spiritueller Grundlagen unter der Oberfläche festlicher Bräuche.
Auch die riesigen Christbaumkugeln von Camilla Nicklaus-Maurer weisen in ihrem deformierten Zustand darauf hin, dass das populäre Festverständnis im Dekorativen stecken bleibt. Nun sind das zwar keine neuen Erkenntnisse, aber so überzeugende und frische Bilder für die alljährlich gebetsmühlenartig beklagte Festmisere hat man schon lange nicht mehr gesehen.“
von Hanne Weskott SZ 09. Januar2009 S.41





Guantanamo I
Material: getragene Socken aus Guantanamo, Weckgläser / worn socks from Guantanamo, glass jars


Erkenntnisgewinn? / Insights?
Material: Fotogramm / photogram




Sieg des Zufalls über den Einfall / Victory over the incidence of chance
Material: GTS, Holz / GTS, wood

foto: sabine gistl


o.T.
Material: Gebläse, Hopfenpellets, Hopfenöle / blower, hop pellets, hop oils

foto: philipp schönborn



2007
Zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Riecher / At the right time the right nose
Material: Bronze

foto: sabine gistl


o.T.
Material: Zigarrenstumpen aus 12 Städten Kubas, Stoff, Zigarrenkisten / cigar stump from 12 cities of Cuba, fabric, cigar boxes      



Erinnerung / memory
Material: Folie, Frottage / Foil, frottage
    




Ausstellungen/ exhibition (Auswahl)

2006 75 Jahre Naturwissenschaftliches Zeichnen & Malen  AdBK München
2007 Monte Sole Arte sentieri della Memoria Parco Storico Bologna / Italien
          Hopp Art! AdBK München
          Jahresausstellung AdBK München
          Filmgipfel Filmfestival Obersdorf
          Akademie Galerie U-Bahn-Station München
2008 Bittergrün Mainburg
          Jahresausstellung AdBK München
          200 Jahre Kunstakademie München AdBK München
          Winterspiele Galerie Neumeister München
2009 NY.Living Art Contest München
          Wunderkammer München
          Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
          Sommerstaffel BBK Düsseldorf
          Klasse Jetelová whiteBOX München
2010 Kunstmeile Mainburg
         www.feldflug.de Puchheim
         EMSCHERKUNST.2010, goldene Dorf-BASIS Recklinghausen
         Jahresausstellung AdBK München
         Examensausstellung AdBK München
         Sauerkraut  Jetklasse Galerie27 Seoul / Korea
         Esto no tiene nombre Camagüey / Cuba
2011 Ausrichtung katholische Akademie München
          20minmax Filmfestival Ingolstadt
          Moment by Moment  Verein für Original-Radierung München
          Garten der Lüste Jahresausstellung AdBK München
          Jetklasse Tiflis/Georgien
2012 Diplomausstellung  der AdBK München
          Aaber Award alte Polizeiwache München
2013 Doublings Kunsthalle Weißensee Berlin
          Aaber Award München
         (DES)ORIENTATION?/Open call Museum of Art Olomouc / Tschechien
2014 Artenvielfalt  Wartaweil
2015 The Smell Of War   De Lovie, Poperinge / Belgien
         1984 Papierfabrik  Dachau
2016 Es ist angerichtet! KVD Dachau




* http://www.wissenschaft.de

      
              

                  


Camilla Nicklaus-Maurer  


Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab 2005. Klasse Jetelová.

Letzte Aktualisierung dieser Seite
am 03.11.2016.


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